
KARL VÖLKER (1989 – 1962)
KREIDEGRUNDZEICHNUNGEN
vom 8. Mai bis 17. Juni 2007
Karl Völker. Der violette Schleier . Blatt VI aus dem Zyklus Karneval . 1956-58 . 30 x 42,5 cm
Nach der Ausstellung HALLESCHE LANDSCHAFTEN begleiten KREIDEGRUNDZEICHNUNGEN Karl Völkers in der Galerie am Domplatz die große Retrospektive KARL VÖLKER – UTOPIE UND SACHLICHKEIT bis zu deren Ausstellungsende in der Stiftung Moritzburg Halle, Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt.
Als Krönung des umfangreichen Lebenswerkes gelten die Kreidegrundzeichnungen, die in den Jahren 1946 bis 1958 entstanden sind. Dargestellt sind religiöse Motive, mythologische Szenen, Allegorisches, antike Themen, Strandszenen – die Figuren agieren zumeist in bühnenartigen Räumen. Höhepunkte dieses Spätwerkes sind die Folgen Karneval und Phantastischer Zyklus.
Ähnlich Leinwänden präparierte der Künstler Papier mit Kreidegrund, vorzugsweise einen Karton, dessen Rückseite mit Architekturzeichnungen bedruckt ist. Dieser entstammt einer aufgegebenen Druckwerkstatt und findet sich in dieser Zeit auch bei anderen halleschen Künstlern. Die Zeichenmaterialien umfassen neben Bleistift auch Ölkreiden, Wachs- und Buntstifte.
Inhaltlich fügen sich die Zeichnungen als interessante und erhellende Facette in die Händelfestspiele 2007 mit ihrem Thema: "Allegorie und Mythos" ein.